Gefahren
Die Trockenheit, die Expansion der Städte sowie das Voranschreiten der Wüste stellen eine erhebliche Bedrohung für den Arganbaumbestand dar. Der Arganhain verliert jährlich ca. 25’000 Bäume durch Abholzung.
Der Rückgang des Arganbaumbestandes stellt sowohl aus ökologischer, wie auch aus sozioökonomischer Sicht eine echte Katastrophe dar. Die in Südwest Marokko ansässige Bevölkerung ist abhängig vom Überleben des Arganbaumes.
Aufgrund dieser Tatsache und der Einzigartigkeit dieses Baumes erklärte die UNESCO 1998 das Gebiet zu einem Biosphärenreservat.
Es gilt deshalb die Bevölkerung sowie die Regierung auf die Notwendigkeit zu sensibilisieren, den Arganbaum zu schützen und zu fördern, denn nur so kann der Fortbestand des Baumes gewährleistet werden.
Es werden auch neue Methoden gesucht, um die Ölgewinnung zu optimieren, ohne den Baum zu schädigen, damit die Bauern höhere Gewinne einfahren und somit mehr Geld in die Protektion dieses einzigartigen Baumes investieren, der für ihre Zukunft überlebenswichtig ist.

