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Der Ölkuchen

Der Ölkuchen ist der Rückstand, der bei der Extraktion übrig bleibt. Dieser so genannte Ölkuchen wird dem Vieh, hauptsächlich den Rindern, als Nahrung gegeben.

Eine chemische Analyse von Rieuf (1929) hat folgende Zusammensetzung gegeben:
Der Ölkuchen ist reich an Gluciden, Proteinen und enthält eine wichtige Gruppe, die pharmakodynamische Saponingruppe. Er enthält eine Saponine namens Arganine. Da der Ölkuchen sehr fetthaltig ist, konserviert er sich selbst sehr gut. Wenn man 100 Kilogramm frische Früchte presst, erhält man einen ca. 2.5 bis 4 Kilogramm schweren Ölkuchen.

Seine traditionelle Verwendung gilt der Ernährung der Rinder und Ziegen sowie der Wundheilung der verletzten Tiere.

Aktualisiert (Sonntag, den 29. November 2009 um 07:10 Uhr)